Entspanne

um voranzukommen

Disziplin ist nicht alles

Du bist Feuer und Flamme, dir dein Traumleben aufzubauen? ✨
Du hast herausgefunden, wo es quietscht und klemmt und dir die passenden Maßnahmen überlegt, die du nun fleißig in deinen Alltag integrierst? 💁
Herzlichen Glückwunsch! Du bist auf dem richtigen Weg…

Jetzt wirst du dir vielleicht sagen: Huch? Was soll das heißen, “ich bin auf dem richtigen Weg”? Ich weiß doch, was ich möchte und was ich dafür tun muss. Was fehlt denn noch? 🤔

Um das Leben zu leben, dass du gerne hättest, reicht es nicht nur voller Eifer und Disziplin deinen Plan zu verfolgen.

Damit dein Vorhaben auch langfristig gelingen kann, ist es wichtig, dass du Zeit mit dir verbringst und mal nichts, nada, niente tust.

Jeder von uns braucht mal eine Pause – einen Moment der Entspannung, eine “Hängemattenzeit”. Sind wir überarbeitet oder gestresst tun wir niemanden einem Gefallen – weder unseren Kunden, noch unseren Freunden, unserer Familie, oder uns selbst. Wir machen Fehler, sind gereizt, reagieren emotional und schaden langfristig auch unserem Immunsystem.

Diesem Szenario können wir entkommen wenn wir uns ganz bewusst und am besten täglich eine kleine Auszeit nehmen. Diese Auszeiten helfen, uns zu entspannen und neue Energie zu tanken. Das haben wir alle schon mal gehört und sicher auch schon umgesetzt. Das Problem ist nur: Meistens gönnen wir uns erst dann eine Pause, wenn wir komplett überarbeitet und müde sind. Überleg’ mal:

Wie energiegeladener und produktiver könntest du sein, wenn du täglich Dinge tust, die dich glücklich machen und dir einen Energieschub geben? Wie würdest du wohl Hindernissen und Problemen begegnen?

Keine Sorge – diese Pause muss keine großartige Massage oder ein Tagesausflug beinhalten. Alltägliche Dinge wie spazieren gehen, eine interessante Doku sehen (ohne dabei parallel durch dein Instagram-Feed zu scrollen) oder auch mal ausgiebig zu schlafen können dabei helfen, Probleme zu lösen und neue Ideen zu entwickeln.

Durch Entspannung Probleme lösen

Das haben auch die größten Genies der Menschheit erkannt und bewusst für sich genutzt. So kamen berühmten Persönlichkeiten wie Isaac Newton, SIgmund Freud oder Ludwig van Beethoven beim Spazierengehen die besten Ideen. Also genau dann, wenn ein räumlicher Abstand zum Arbeitsplatz entstand, die Herren aufstanden und mal was ganz anderes machten.

Wenn wir innehalten und entspannen schaltet unser Gehirn in den “default mode network” (DMN), dem sogennanten “Ruhemodus”. Das bedeutet nicht, dass wir nun an gar nichts mehr denken. Ganz im Gegenteil. Auch im Ruhemodus ergibt sich ein stabiles Aktivitätsmuster – und zwar in Form von Erinnerungen, Vorstellungen, Pläne und Ideen, die vor sich hin plätschern dürfen.

Indem wir abschalten, lassen wir unseren Gedanken freien Lauf und kurbeln damit unseren Kreativitätsmotor an.

Das bedeutet für uns: Anstatt verzweifelt zu versuchen, diese eine wichtige Aufgabe genau jetzt zu erledigen kann es helfen, Abstand zu nehmen und sich eine kleine Auszeit zu gönnen. Was immer das auch sein mag: Plane dir bewusst jeden Tag solch eine Pause ein. Damit minimierst du schon einmal das Risiko, dich gestresst zu fühlen. Und gleichzeitig erhöhst du die Chancen, auf die ein oder andere gute Idee zu kommen.

Entspannung bedeutet für jeden etwas anderes

Wichtig dabei ist, in der Entspannung keine ungeliebte Verpflichtung zu sehen. Während für den einen 30 Minuten Yoga oder Meditation das Höchste der Gefühle ist, verbindet ein anderer damit nur ein weiteres To Do. Davon kann ich ein Lied singen. Als ich das Thema “Entspannung” angegangen bin, habe ich den Fehler gemacht, meinen Tag noch weiter durchzutakten. Mein ohnehin schon voller Kalender bekam Gesellschaft von Terminblockern wie “Yoga” oder “Meditation”. Die Verpflichtung, nun auch Entspannungsübungen in meinen Alltag einzubauen stresste mich nur noch mehr.

Auch beim Entspannen gilt: Setze nicht einfach das um, was andere dir empfehlen oder was gerade “in” ist. Sei dein eigener Coach und lege für dich fest, wann du am besten in diesen Entspannungs-Modus gelangst.

Nimm dir eine Minute Zeit und überlege:

Was tut mir wirklich gut? Wie entspanne ich? Was hilft mir, herunterzukommen?

Für mich waren (und sind) das Dinge wie kochen, singen oder Fernsehgucken. Auch wenn ich Yoga gerne mache, mache ich das aus gesundheitlichen Gründen. Und nicht, um abzuschalten. Mein Kopf verbindet damit also keine Entspannung, sondern eine weitere Aufgabe.

Falls du Inspiration brauchst oder Fernsehgucken dir zu langweilig ist, dann schau doch mal auf meinem 👉 Instagram– oder 👉 Pinterest-Account vorbei. Dort beschäftigen wir uns regelmäßig mit dem Thema Entspannung und wie wir ohne großen Aufwand mehr Gelassenheit in unseren Alltag bringen.